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Mara Stix

by Daniela 4. Februar 2016 0 comment

„Bereit sein, dort weiter zu machen, wo andere nicht weiter machen.“

Vor einiger Zeit hatte ich ein beeindruckendes Skype-Interview mit Mara Stix, die selbst zuvor ihren Traum wahr machte und von Wien nach Kuala Lumpur gezogen ist. Sie ist nun als digitale Nomadin unterwegs und deswegen freue ich mich umso mehr, dass sie sich die Zeit nimmt 🙂

Mara Stix wird von vielen als Koryphäe im Online Business bezeichnet, weil sie das schaffte, was andere nicht erreichen oder erst gar nicht versuchen. Ihre Geschichte ist spannend, inspirierend und ermutigend zugleich. Wir haben gut 45 min skypen können. Für alle Leserinnen, die Mara Stix noch nicht kennen, anbei ein kurzer Einblick.

Mara Stix, die erfolgreiche Unternehmerin

Mara hat studiert, promoviert und einen Job in der Unternehmensberatung angenommen. Manch einer würde sagen, dass man doch schon damit alles erreicht hätte. Klar, es hört sich sehr gut und schon richtig erfolgreich an. Doch Mara merkte, dass diese Tätigkeit so gar nicht mit ihren Werten, Wünschen und Bedürfnissen übereinstimmte. Sie spürte, wie sie immer unzufriedener wurde. Dann besuchte sie selbst einige Seminare und Kurse, die wohl großen Einfluss auf sie hatten und letztlich zu einer einschneidenden Entscheidung führten: Mara kündigte, verkaufte ihr Auto und machte sich selbstständig. Aus dem Nichts heraus eignete sie sich Wissen, Strategien und Tools an, die notwendig sind, um ein Online Business zu gründen. Und heute- gerade mal 2 Jahre später- gehört sie zu den erfolgreichsten Online Unternehmerinnen. Mehr als 40 000 Menschen begeistert sie jeden Monat mit ihrer Homepage, ihren Podcasts oder ihren Videos. Und sie sagt mit Freude in ihrer Stimme: „Für mich gibt es nichts Schöneres als Unternehmerin zu sein. Es hat unglaublich tolle Vorteile gegenüber dem Angestelltendasein und ich kann mir persönlich nicht vorstellen, wieder angestellt zu sein.“ Davon träumen viele Frauen, aber wirklich nur wenige schaffen den Sprung ins erfolgreiche Business. Ein Faktor, gerade zu Beginn ist das Mindset. Darüber hört und liest man immer viel.

Aber wie sieht das „richtige“ Business Mindset aus?

Mindset ist etwas, was wir im Deutschen gern mit „Haltung“, „Denke“ oder „Denkweise“ definieren. Meines Erachtens greift das noch nicht tief genug. Es geht auch um Optionen, Chancen und Wege, die wenn sie sich offenbaren, genutzt werden. Besonders schön finde ich diese Definition, die ich beim „googlen“ gefunden hab: a person’s way of thinking and their opinions.“ Mara und ich sprechen darüber, warum gerade so viele Unternehmerinnen den toten Punkt im ersten Jahr ihrer Unternehmung nicht überstehen.

Erfolgsregel: „Bereit sein, dort weiter zu machen, wo andere nicht weiter machen.“

Nicht jede Unternehmerin bleibt am Ball und schafft es erfolgreich zu sein. Viele gehen am Ende sogar wieder ins Angestelltenverhältnis zurück oder reduzieren auf eine nebenberufliche Selbstständigkeit. Gerade im ersten Jahr besteht die größte Gefahr, einfach alles hin zu schmeißen. Deswegen ist es gut, eine erfolgreiche Unternehmerin zu fragen, wie sie es geschafft hat.

Mara: „Einerseits ist es das Schönste, was man sich vorstellen kann, aber auf der anderen Seite muss man viel Ausdauer und Beharrlichkeit haben und bereit sein, dort weiter zu machen, wo andere nicht weiter machen. Denn, ich glaube an zwei Dinge.

1) Das eine: jede(r) kann es schaffen, als Unternehmer/in erfolgreich zu sein. Man braucht weder eine besonders wahnsinnig gute Idee, noch muss man super intelligent sein oder Fähigkeiten besitzen, die sonst niemand hat. Das ist überhaupt nicht wichtig.

2) Das andere: Es ist wirklich wichtig, dass man beharrlich ist. Ich benutze jetzt absichtlich das Wort beharrlich. Also das man wirklich ein Mensch ist, der nicht aufgibt. Ich sehe bei ganz vielen, dass sie euphorisch als Unternehmer/in starten, aber bei den ersten Schwierigkeiten- und die werden ganz sicher kommen- setzt die große Enttäuschung ein. Zwischen wahnsinnig begeistert und einem „Ja, dann lasse ich es halt.“ liegt der große Unterschied. Es ist wichtig, dass man nicht alles sofort hinschmeißt, weil es wohl schwerer ist, als man es sich vorgestellt hat.“

Ja, das stimmt. Viele geben „entmutigt“ wieder auf. Einige halten aber weiter an ihrem Traum fest und bleiben am Ball. Auch wenn der Preis zugebenermaßen mitunter hart ist. Denn wenn man noch unbekannt ist und keine oder nur wenige Kunden hat, dann ist man davon abhängig, dass das Business, möglichst bald „Früchte trägt“, denn von Luft und Liebe kann man die Rechnungen schließlich nicht bezahlen. Gerade da hört man immer wieder, dass man auf richtige Strategien setzen solle.

Mara, was würdest du den Frauen mit auf den Weg geben?

Mara: „Das kann man nicht pauschal sagen, weil Menschen unterschiedlich sind. Es gibt Menschen die es lieben, sich komplett in ein Thema einzuarbeiten. Der andere liebt es, mehrere Dinge gleichzeitig zu machen. Ich glaube, es kommt immer darauf an, wie viele Kapazitäten man hat. Bei mir war es so, dass ich in meinem Business mit sehr vielen Dingen gelichzeitig angefangen hab. Ich habe gleichzeitig mit einen Blog, Podcast oder Video angefangen. Aber ich muss auch sagen, dass ich gerade im 1. Jahr sicherlich mindestens 14-16 Stunden am Tag gearbeitet hab. Viele Leserinnen oder Kundinnen haben Kinder und sie haben die Zeit einfach nicht. So muss sich jede(r) ganz ernsthaft die Frage stellen, was und wie die eigenen Kapazitäten sind. Es geht eben darum , was man sonst noch so zu tun hat oder ob ich nebenberuflich angestellt bin, ob man Kinder hat oder nicht und was man eigentlich möchte.“

Hey, Mara. Ich danke dir von Herzen für deine Zeit und dein offenes Gespräch.

Hier geht es zu Mara´s Homepage

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