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Wie Preise erhöhen funktioniert

by Daniela 2. Dezember 2016 2 comments

Du bist auch noch Welten von deinem Wunschpreis entfernt?!

Ganz ehrlich: Das geht sehr vielen Unternehmerinnen (noch) so, auch wenn das keine ehrlich zugeben mag. (Muss ja auch nicht) Viele wünschen sich eine Preiserhöhung- aber nur sehr wenige trauen sich. Immer wieder höre ich das bei den Gesprächen heraus oder wir sprechen ganz offen darüber.

Warum fällt uns das Preise anheben so schwer?

Meine Gedanken und meine Erfahrung:

Tief im Innern wissen es viele schon längst: sie verkaufen sich und ihre Produkte oder Dienstleistungen unter dem Wert. Und doch ändern viele Frauen im Business nichts am Preis. Sie scheuen eine Preiserhöhung aus verschiedensten Gründen. Weil sie denken, dass die Kunden nicht mehr bezahlen würden… sie den Preis nicht wert wären… oder am Nutzen zweifeln… oder weil Wettbewerber auch nicht mehr nimmt und teurere Produkte schwieriger zu verkaufen seien. Naja, die Liste an Gründen, „warum es nicht geht“, kann man so fortführen und vielleicht kennst du auch den einen oder anderen Gedanken?!

Fällt dir was auf?

Das „Preis Problem“ offenbart, dass viele Solo-Unternehmerinnen mit ihrem Geldbewusstsein noch nicht da angekommen sind, wo sich der Wert ihres Produktes/ihrer Dienstleistung befindet. Der Preis ist ja nicht nur eine Zahl. Am Preis machen wir einen WERT (dem vom Produkt/der Dienstleistung -aber auch unseren) aus.  (ich hatte darüber schon einmal geschrieben – schau mal hier)

„Preise im Außen zu erhöhen, ohne, dass du im Inneren da schon bist, funktioniert nicht.“

Rüdiger Dahlke schreibt in seinem Buch „Die Psychologie des Geldes.“: „Obwohl sich in der modernen Gesellschaft alles ums Geld dreht, verstehen wir erstaunlich wenig davon. (…) und gleichzeitig frage ich mich, ob wir Frauen tatsächlich ein Problem mit Geld und Preisen haben?!

Ich bin zwar Ökonomin, aber irgendwie doch nicht Fachfrau 🙂 Aus dem Grunde, habe ich diese Frage Nicole Rupp – Die Expertin für die gute Geldbeziehung® gestellt. Es ist sehr interessant, was sie antwortet: „Provokant würde ich das nun mal so beantworten: Frauen haben gar kein Problem mit Geld. Das Problem ist nur, dass ihnen das eingeredet wurde und sie das stellenweise selbst glauben und damit Probleme erschaffen. Indem sie dann denken ‚Geld, das ist nichts für mich‘. Oder ‚Ich kann einfach nicht mit Geld umgehen‘ oder ‚Geld ist nicht so wichtig‘. Letzteres ist nach meiner Beobachtung eine luxuriöse Haltung, die ausnahmslos dazu führt, dass man zunehmend weniger Geld hat und Geld zwangsläufig wichtig wird.

Geldblockaden und mehr

Und natürlich hat das Ursachen. Doch die liegen nicht im Geschlecht, sondern zum Großteil in der Erziehung. Jungs werden wesentlich selbstverständlicher an Geld herangeführt. „Der wird mal ein guter Geschäftsmann“, geht bei einem Jungen, der sein kaputtes Auto für viel zu viel Geld verkauft immer noch leichter und mit stolz geschwellter Brust über die Lippen, als bei Mädchen. Selbst wenn der Satz gelingt tauchen dann bei „Die wird mal eine gute Geschäftsfrau“ meist noch negativere Bilder auf. Statt des erfolgreichen Geschäftsmannes mit Familie, ist es dann eher das Bilder der unterkühlten Karrierefrau, die für ihren Erfolg auf Familie verzichtet. D.h. Frauen sind längst nicht in der gleichen Selbstverständlichkeit und emotionalen Sicherheit wie Jungs und Männer.

Für Frauen ist aus meiner Beobachtung das Thema viel häufiger schambehaftet. Auch z.B. ‚sich gut verkaufen können‘ wird von Männern positiv und als Anerkennung gewertet, für Frauen ist das etwas sehr zwiespältiges – weil es uns auch zwiespältig vermittelt wurde ‚die kann sich gut verkaufen‘ hat ein G‘schmäckle.“

Psychologie des Geld verdienens

Hast du schon einmal darüber ernsthaft nachgedacht, wie du zu Geld und Geld verdienen stehst? Meine Erfahrung: Die Psychologie des Geld verdienens ist ein fortwährender Prozess. Mit der Selbstständigkeit wächst dein Geld- Mindset im Grunde automatisch mit. Dein Selbstbewusstsein steigt. Der Wert deiner Produkte/Dienstleistungen steigt. Das Image steigt. … usw. … Falls dies nicht so sein sollte, dann gibt es wohl noch ein wenig Arbeit für dich!

Tipp No. 1: Arbeite an negativen Geld Glaubenssätzen, die dich auf der unbewussten Ebene hemmen. Arbeite an ihnen, sonst wird es dir immer schwer fallen, deine Wunschpreise zu verlangen. Es gibt verschiedene Arten daran zu arbeiten. Es gibt Coaches, es gibt Selbstlernkurse oder es gibt tägliche Übungen. Folgende Affirmationen dürfen sich liebend gerne in deinen Alltag integrieren 🙂

Ich bin voller Freude, ich erlaube Wohlstand in mein Leben zu kommen.

Glück, Wohlstand und Liebe strömen in mich und machen mich magnetisch für Geld und Glück.

Ich erfahre Fülle, Wohlstand und den Reichtum meiner Seele.

Ich male mir Fülle, Wohlstand, Reichtum im Überfluss aus.

Finanzieller Wohlstand ist moralisch richtig.

Ich entscheide mich für ein Leben im Wohlstand.

Ich lebe in Harmonie mit Geld.

Ich mag Geld. Ich liebe Geld. Geld ist rein.

Ich weiss, dass Geld auch Kraft der Liebe und des Guten ist.

Ich habe leicht und mühelos finanziellen Erfolg.

Ich genieße jetzt großen finanziellen Wohlstand.

Mit jedem Atemzug werde ich noch magnetischer für Geld.

Mit jedem Atemzug werde ich noch magnetischer für Wohlstand.

Dieses Universum ist reich, und es ist genug für uns alle da.

Ich nehme ihn voller Freude an.

Ich verdiene es, erfolgreich und glücklich zu sein.

Ich bin jetzt erfolgreich und glücklich.

(Quelle: http://www.gesetz-der-anziehung.eddanima.net/geld1.html)

Tipp No. 2: Wachse mit deinem Preis! Du musst gar nicht auf Anhieb gleich den Preis verdoppeln. Deine Denke, dein Mindset dürfen auch hinterherkommen. Umso länger du dich gedanklich auseinandersetzt, umso „richtiger! wird es sich anfühlen. Du kannst z. B. alle 3 Monate den Preis erhöhen und nach dem vierten Mal bist du bei deinem Wunschpreis.

Und nicht vergessen:

„Der Preis ist, was wir bezahlen. Der Wert ist, was wir bekommen.“ (Warren Buffet)

Ich wünsche dir viel Erfolg beim Preise erhöhen und hoffe, dich durch diesen Beitrag ermutigt zu haben, deinen wahren Preis zu nehmen.

Alles Liebe,

Dani

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2 comments

tolssekiml 7. Februar 2017 at 1:13

Hello! I really like your blog! Continue to write more! Very interesting!

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Daniela
Daniela 10. Februar 2017 at 17:06

Thanks 🙂

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